Bilder: Unfall, Verkehr bei Nacht, ein Porsche, Ampel und Autobahn
Drogenscreening nach Verkehrskontrolle 
Bild: Verkehr usw.

Drogenscreening nach Verkehrskontrolle

Das Hamburger Abendblatt berichtet am 26.Mai 2005 über einen neuen Fall von Drogenkonsum im Straßenverkehr. In Pinneberg ist ein 19 jähriger Kraftfahrer von der Polizei angehalten worden. Aufgrund der trägen Pupillenreaktionen des jungen Mannes führte die Polizei eine Drogenschnelltest durch. Dieser fiel positiv aus. Daraufhin musste der Fahrer eine Blutprobe abgeben. Im Folgenden wird dem Übeltäter die Fahrerlaubnis für einen Monat entzogen und 250 Euro Bußgeld berechnet.

Sollte die Blutuntersuchung auf einen regelmäßigen Drogenkonsum schließen lassen, kommen auf den jungen Mann erhebliche Schwierigkeiten zu. Der Führerschein wäre dann erstmal bis auf weiteres entzogen. Zur Wiedererlangung muss sich der junge Fahrer einem „Drogen-Screening“ unterziehen. So wird über mehrere Wochen geprüft, ob keine Drogen mehr konsumiert werden. Kosten: ca. 150 Euro. Bei bestandenem Test wird dann die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) fällig. Kosten: über 500 Euro. Erst bei einer positiven MPU kann die Fahrerlaubnis wiedererlangt werden. Insgesamt würde die ganze Sache den jungen Mann im Endeffekt ungefähr 1000 Euro kosten.