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Mit Cannabis im Straßenverkehr erwischt 
Bild: Verkehr usw.

Mit Cannabis im Straßenverkehr erwischt

Wenn man mit Cannabis im Blut beim Fahren erwischt wird, kostet dass 500 Euro Geldstrafe, vier Punkte in Flensburg und sechs Monate Führerscheinentzug. Außerdem kann es dazu kommen, dass die Fahrerlaubnisbehörde daraufhin die Eignung als Fahrzeugführer des Betroffenen bezweifelt.

Dies bedeutet, dass der Führerschein nur wiedererlangt werden kann, wen eine medizinisch-psychologische Untersuchung, kurz MPU, erfolgreich bestanden wird. Unter anderem ist es dazu notwendig, eine längere Abstinenz nachzuweisen. Hierfür werden so genannte „Drogenscreenings“ angeboten. Bei diesem Test wird der Betroffene über einen längeren Abstand unregelmäßig kontrolliert. Der Betroffene wird angerufen und muss dann innerhalb von 24 Stunden eine Urinprobe abgeben. So kann hinreichend überprüft werden, ob die Abstinenz auch eingehalten wird. Mit dieser Abstinenz-Bescheinigung kann dann ein Gutachten eingeholt werden, dass, bei Bestehen, den Führerschein wiederbringt. Angeboten werden solche Gutachten zumeist von privaten Firmen mit einer entsprechenden behördlichen Genehmigung. Die Preise werden nach einer einheitlichen Gebührenordnung berechnet. Im Normalfall kostet eine MPU ungefähr 500 Euro. Viele dieser Firmen bieten außerdem Drogenscreenings und Haaranalysen an, die eine für das Bestehen der MPU notwendige Abstinenz bei vorherigem Drogenkonsum nachweisen können.