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| Polizei besser ausgebildet für Drogenerkennung | |
Polizei besser ausgebildet für DrogenerkennungImmer häufiger werden Kraftfahrer des Drogenkonsums überführt. Wer sich mit Cannabis, Heroin, Kokain oder Amphetaminen im Blut motorisiert in den Straßenverkehr begibt, geht ein größeres Risiko ein, von der Polizei ertappt zu werden, als noch vor ein paar Jahren. Anders als bei Alkoholkontrollen, standen der Polizei jahrelang keine geeigneten Hilfsmittel zur Verfügung, um einen etwaigen Drogenkonsum direkt bei der Kontrolle feststellen zu können. Neuerdings gibt es so moderne Möglichkeiten, wie den Urintest vor Ort, der so genannte "Drug-Detect" zur Feststellung von Drogen im Blut des Kraftfahrers. Außerdem werden die Polizisten durch spezielle Schulungen zur Erkennung von unter Drogeneinfluss stehenden Verkehrsteilnehmern ausgebildet. Erfolge zeichnen sich ab: "Das Dunkelfeld hellt sich nun erfreulich rasch auf. Allein im März 2005 konnte die Polizei 21 Fälle von Drogenkonsum bei Fahrzeugführern aufdecken", so Polizeisprecher Dirk Voß vom Bezirksrevier in Rendsburg. Je nach dem, wie der Bluttest ausfällt, kommen unangenehme Dinge auf den Betroffenen zu. Das erste Mal erwischt werden kostet dann gleich 250 Euro und einen Monat Fahrverbot. Sollte sich dies wiederholen, müssen 500 Euro bezahlt werden und der Führerschein wird für 3 Monate entzogen. Schlimmer kommt es allerdings, wenn für den Betroffenen eine medizinisch-psychologische Untersuchung, kurz MPU, angeordnet wird. Dies wird von Fall zu Fall entschieden. Der Kraftfahrer hat unter diesen Umständen nur dann die Möglichkeit, seine Fahrerlaubnis zurück zu bekommen, wenn er die MPU erfolgreich besteht. Quelle: Kieler Nachrichten
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